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Befragung mit Jennifer Alice Jager

Befragung mit Jennifer Alice Jager

Prinzessin Fantaghiro

In Bann der weißen Wälder



Wie weit hast du dich an den film bzw. an dem Märchen orientiert?

Orientiert habe ich mich am Märchen. Die Filme sind ja auch eine Adaption, die sich nur grob nach der Vorlage richten. Die ersten beiden Teile greifen das Original auf. Vereinfacht geht es darum, dass zwei Königreiche im Krieg miteinander sind. Keiner der beiden Könige will nachgeben. Um den Krieg zu beenden, reist die junge Prinzessin Fantaghiro in das verfeindete Reich, gibt sich als Ritter und Mann aus und will den dortigen König zum Duell fordern. Auf dieser Idee basieren sowohl die Filme, als auch mein Buch.

Warum gerade eine Geschichte von Fantaghiro?

Ich liebe diese starke, unbeugsame Heldin einfach. Ich habe sie als Kind angehimmelt und musste ihr einfach ein Buch widmen. Schließlich sind Märchenadaptionen meine Passion und neben "Die Schöne und das Biest", "Brüderchen und Schwesterchen" und "Schneeweißen und Rosenrot", tut sich "Fantaghiro" einfach gut.


In wie weit Identifizierst du dich mit Fantaghiro?

Als Kind wollte ich immer so sein wie sie, aber das war ein Ideal, das ich anstrebte und nie wirklich erreichen konnte. Ich bin weder so mutig noch so kämpferisch wie sie. Vielleicht bin ich als Kind genauso frech gewesen und hatte ein ähnlich loses Mundwerk. Ich denke also, wenn ich mich mit ihr identifizieren kann, dann mit ihrer aufmüpfigen Seite.

Auf was hast du dein Hauptmerkmal gelegt?

Mir war es wichtig, dass sich Fantaghiro auch entwickelt. In den Filmen ist sie von Anfang an mutig und selbstsicher. Das ist sie auch in meinem Buch. Aber wirklich perfekt ist niemand und so muss sie bald lernen, dass nicht alles, was sie gänzlich ablehnt, so schlecht ist, wie sie immer glaubt.

Welche Charaktere (aus dem Film) hast du noch mit einfließen lassen?

Da habe ich mich ganz an das Originalmärchen gehalten. Darin kommen Fantaghiros Schwestern, ihr Vater und der verfeindete König vor. Wer nicht in der Verfilmung erwähnt wird, aber im Märchen eine tragende Rolle spielt, ist dessen Mutter. Auch sie habe ich eingebaut. Und dann gibt es da noch ein paar neue Charaktere, auf die der Leser gespannt sein darf. Was sich von den Filmen unterscheidet, sind die Namen. Denn im Originalmärchen, wird nur Fantaghiro namentlich genannt. So heißt zum Beispiel Romualdo nur in den Filmen Romualdo.

Würdest du mir dein Lieblingszitat verraten?

Da habe ich einige, aber passend zu der letzten Frage, ist dieses hier: »Wenn jeder Mensch um jeden Preis versuchen würde zu bekommen, was er will, würde es solche Orte und solche Wesen nicht mehr geben. Vielleicht ist es nicht schlimm, manchmal Angst zu haben - Angst davor, etwas zu zerstören, davor, andere zu verletzten oder sich selbst. Nicht jede Angst muss gleichbedeutend mit Feigheit sein.«


Danke Jennifer für die kleine Befragung die ich mit dir machen durfte!


Hier ein paar Infos zum Buch:

In­for­ma­tio­nen

Prinzessin Fantaghiro. Im Bann der Weißen Wälder
 
3,99 €inkl. MwSt.
Erscheint am 07.12.2017

In­halt

E-Book
Ein absolut berauschendes Wintermärchen von der Bestsellerautorin Jennifer Alice Jager
**Eine Prinzessin mit dem Mut eines Kriegers**
Fantaghiro ist nicht nur die Jüngste von drei Königstöchtern, sondern auch die Wildeste. Tagtäglich setzt sie sich über alle Regeln des Hofs hinweg, reitet, liest Bücher und streift oft stundenlang in den verbotenen Weißen Wäldern umher. Das geht schließlich so weit, dass ihr Vater sie auf dem königlichen Ball des Nachbarlands nicht als seine Tochter vorstellen möchte. Für Fantaghiro kein Problem. Ohne zu zögern schneidet sie sich ihr schönes Haar ab und gibt sich als Stallbursche aus, um ihre Schwestern begleiten zu können. Als sie dann aber unterwegs angegriffen werden, steht sie plötzlich vollkommen alleine und nur mit einem Stock bewaffnet dem gut aussehenden Schwertkämpfer Alessio gegenüber – und der hält sie für einen Jungen…  
»Prinzessin Fantaghiro. Im Bann der Weißen Wälder« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.  
//Weitere märchenhafte Romane der Autorin:
-- Sinabell. Zeit der Magie
-- Being Beastly. Der Fluch der Schönheit
-- Secret Woods 1: Das Reh der Baronesse
-- Secret Woods 2: Die Schleiereule des Prinzen//



Kommt erst einmal an dem Türsteher vorbei!

Kommt erst einmal an dem Türsteher vorbei!

Katrin Gindele mit "So Finster das Meer"


Saylon und Katrin wollen einen Trinken gehen. Dafür suchen sie sich die IN Bar- The Wave aus. Nur der Türsteher Steffi (von StAnnis Livingbooks) will sie nicht gleich rein lassen. Sie müssen da erst einmal ein Paar Fragen beantworten!


Türsteher (Steffi):
Katrin was hast du dir dabei gedacht deine Geschichte so ausgehen zu lassen?
 

Antwort:
"Wenn ich ehrlich bin, ich habe mir dabei überhaupt nichts gedacht, weil ich keinerlei Kontrolle über meine Geschichten habe, weder bei dem Ende, noch bei der Handlung. Früher oder später entwickeln sich meine Protagonisten in eine Richtung, die ich nicht mehr beeinflussen kann."

Saylon dreht den Kopf ganz langsam in ihre Richtung.
"Du hast keine Kontrolle über deine eigene Geschichte? Ist das dein Ernst? Ich meine, wenn nicht du, wer bestimmt dann wie die Geschichte endet?"

Katrin verschränkt die Arme vor der Brust.
"Die Protagonisten bestimmen das natürlich, weil sie sich weiterentwickeln und ich vorher nie weiß, was sie als nächstes tun."

Saylon reißt sie Augen auf.
"Dann ist es jetzt also meine Schuld, das die Geschichte kein Happyend hat?"

Katrin schüttelt den Kopf.
"Nein, ich meine ja." Sie zuckt mit den Schultern.
"Können wir das bitte lassen? Wollten wir nicht was trinken gehen?"

Saylon nickt zustimmend. 
 
Türsteher (Steffi):
Saylon erzähl uns nochmal was für ein Wesen du bist?

 
Antwort:
"Ich bin eine Art Hybrid, ein Mischwesen zwischen Mensch und Meerjungfrau. Wir nennen uns -Aquarianer-, weil wir den größten Teil unseres Lebens im Wasser verbringen. Aber wir können uns auch an Land aufhalten, was manchmal ganz praktisch ist, vor allem, wenn man mal auf etwas anderes als Fisch Appetit hat.

Katrin spitzt die Lippen.
"Dann magst du also keinen Fisch? Ich dachte, du magst Fisch!"

Saylon seufzt leise, ehe er antwortet.
"Natürlich mag ich Fisch."

"Und was soll dann der Quatsch mit dem Appetit auf etwas anderes als Fisch?" 

Der Türsteher, mischt sich ein.
"Hey Leute, ich dachte, ihr wolltet etwas trinken gehen?" 

Saylon und Katrin schauen sich kurz an und nicken dann gleichzeitig. 

Türsteher (Steffi):
Katrin da es sich ja um eine Kurzgeschichte handelt. Verrate mir doch mal, wird es noch weiter gehen?

 
Antwort:
"Da es sich, wie Du ja bereits erwähnt hast, um eine Kurzgeschichte handelt, wird es keine Fortsetzung geben."

Saylon stemmt seine Hände in die Hüften.
"Ach, jetzt bestimmst also du darüber, ob es eine Fortsetzung gibt oder nicht. Hast Du nicht eben noch gesagt, dass wir Protas den Verlauf der Geschichte bestimmten?"

Katrin, sichtlich genervt, antwortet: " Es ist eine Kurzgeschichte ob dir das nun passt oder nicht."

Saylon murmelt etwas, das nach -egoistisch- klingt, sagt aber nichts mehr.

Türsteher (Steffi):
Auf was hast du besonders geachtet?

 
Antwort:
"Das Einzige, worauf ich bei der Geschichte besonders geachtet habe, war die Tatsache, dass es eben eine Kurzgeschichte werden musste. Normalerweise kann ich mich nicht kurz fassen.

"Das war also das Einzige, was dich interessiert hat?", wirft Saylon ein. 

Katrin stampft wütend mit dem Fuß auf
"Jetzt mach aber mal halblang! Was hast du eigentlich für ein Problem? Wenn du mich noch weiter nervst, dann schreibe ich die Geschichte um und mache eine Qualle aus dir. Kapiert?" 

Saylon will protestieren, aber der Türsteher geht dazwischen 
"Schluss jetzt. Mir reichts, geht endlich rein und lasst mich in Ruhe!"

Saylon und Katrin schlendern an dem Türsteher vorbei. 

"Das klappt doch jedesmal wieder", grinst Katrin.

Saylon grinst ebenfalls und hält ihr dabei die Tür auf.
Sooooo......

Türsteher (Steffi):
Gut das Frage und Antwort Spiel ist nun vorbei. Wollen wir jetzt endlich was trinken?.....................




Hier habe ich noch ein Paar Zitate für euch rausgesucht:

Bildquelle: Originalbild von pixabay.com
Bildquelle: Originalbild von pixabay.com


Katrin Gindele




Lebenslauf der Autorin:

Katrin Gindele (*1975) begann schon früh mit dem Schreiben von Kurzgeschichten. Vor sechs Jahren hat sie sich auf Fantasy spezialisiert, 2015 erschien ihr erster Roman „Cold Fire“ bei Der Kleine Buch Verlag. Sie schafft darin eine gänzlich neue und eigenständige
Fantasy-Welt, die Fans aller Altersstufen begeistert. Dies spiegelt sich nicht zuletzt in ihrer großen Fangemeinde auf Lovelybooks und anderen Social Media-Plattformen wieder. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Allmendingen.






  





Himmelsfluch Ptotagonisten-Interview



Interview

Kiara, Falk, Ewan, Milan, Paige und Alexander stehen in einer Reihe, die Interviewerin tritt auf Kiara zu: „Guten Tag, du bist Kiara Golding, nicht wahr? Was möchtest du uns über dich erzählen?“
„Nichts.“
Die Interviewerin blinzelt hilflos, dann: „Aber du bist doch die Protagonistin, irgendetwas musst du uns doch zu erzählen haben.“
„Nein.“
„Ähm, hallo“, unterbricht Falk und schiebt sich zum Mikrofon. „Nehmt ihr das nicht übel, sie ist immer so.“
Interviewerin: „Und du bist wer?“
„Ich bin Falk. Kiara und ich studieren gemeinsam Philosophie und kennen uns schon seit mehreren Jahren.“
Die Interviewerin lächelt erfreut: „Bist du also so etwas wie ein Freund von ihr?“
„Nein“, antwortet Kiara schnell. Falk verdreht die Augen. „Ich kenne sie gut, also, wenn Sie welche Fragen haben, nur zu.“
„Nun … wieso streitet Kiara ab, Sie als Freund zu haben?“
„Weil sie eine Einzelgängerin ist, die –“
„Die einen eigenen Mund zum Sprechen hat!“, schnauzt das braunhaarige Mädchen. Sie reißt das Mikro an sich. „Ich bin 21 Jahre alt, 1,78 groß und wiege 62 Kilo. Noch Fragen? Ja? Ich studiere Philosophie und Kunstgeschichte und mache seit 3 Jahren Kampfsport. Und ich habe keine Ahnung, was ich hier überhaupt mache und wer diese ganzen Leute sind.“
Interviewerin: „Sie kennen also nur Falk?“
Kiara, wagt einen Seitenblick zu ihrer Rechten. „Ihn habe ich auch schon gesehen. Ewan Everett.“
Sofort legt sich ein Lächeln um seine Züge. „Gestatten.“
Interviewerin: „Es wird ein Buch über Sie geschrieben. Würden Sie Ihr Leben als interessant bezeichnen? Oder außergewöhnlich?“
Ewan (lacht): „Das kann man wohl so sagen. Ja.“

„Wollen Sie uns verraten, wieso?“

„Wenn ich das ausplaudern würde, müsste ich Sie leider umbringen. Aber sagen wir so … ich war lange Zeit auf der Suche nach jemandem … und ich will Rache nehmen für einen Mord.“
„Einen Mord? Das klingt tragisch. Jemand aus ihrer Familie?“
„Kann man so sagen.“
„Dann wünschen wir Ihnen viel Glück dabei. Und wie sieht es mit euch beiden aus. Ihr kennt Euch, richtig?“
Alex: „Paige und ich haben den selben Job, also ja.“
Interviewerin: „Wo arbeitet ihr denn?“
Paige: „Ich bin Studentin und arbeite nur nebenbei bei Bekannten … in der …“
„Bibliothek und im Archiv“, sprang Alexander rasch ein. „Sie haben ein großes, altes Anwesen.“
„Das für uns von historischem Interesse ist.“ Paige lächelt die Interviewerin unschuldig an.
Milan, ein großer, stämmiger Mann mit blondem Haar, räuspert sich und lenkt die Aufmerksamkeit auf sich. Er schaut nicht ganz so bedrohlich aus wie der um paar Zentimeter größere und in Schwarz gekleidete Ewan, vermag einen aber trotzdem durch seine bloße Anwesenheit zu verunsichern. „Es ist mein Anwesen, von dem sie reden. Die beiden arbeiten für mich.“
Die Augen der Interviewerin werden groß. „Das ist ja was! Inwiefern sind sie denn verwandt?“
„Weit entfernt, kaum der Rede wert.“
Sie runzelt die Stirn. „Ihr seid alle etwas eigenartig, wenn ich das bemerken darf. Was würdet ihr an euch selbst als eure absonderlichste Eigenschaft nennen?“
Da keiner als Erster antworten will, Falk: „Ich bin sehr ehrgeizig. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann führe ich es aus. Egal, ob ich dabei über Leichen gehen muss.“
Ewan wirft ihm einen Seitenblick zu. „Dann haben wir ja was gemeinsam. Ich gehe gerne über Leichen.“ Sein Grinsen offenbart für einen Moment seine perfekten Zähne.
Die Interviewerin hält Kiara geduldig das Mikro unter die Nase. „Ich habe viele absonderliche Eigenschaften. Die kann man gar nicht alle aufzählen“, nuschelt sie schließlich.
„Dann nenne uns doch zwei oder drei.“
„Ich interessier mich nicht für Menschen. Nur für ihre Schönheit.“
Falk: „Das ist doch eine Lüge. Man studiert nicht Philosophie, wenn das menschliche Denken einen nicht interessiert.“
Kiara wirft ihm einen bösen Blick zu und weigert sich, weiter zu antworten.
Milan: „Ich für meinen Teil interessier mich auch nicht für Menschen. Aber das ist nichts Absonderliches. Ich verfolge meine eigenen Ziele ohne Rücksicht. Ewan und ich verstehen uns da sehr gut.“
„Aber auch nur da“, wirft Ewan ein.
Interviewerin: „Ihr seid also keine Freunde?“
Milan (lacht): „Gott behüte uns.“
Ein Piepston schrillt durch den Saal und kündigt das Ende des Interviews an. Die Reporterin erhebt sich und schaut sich etwas unsicher um. Ja, es war schon ein merkwürdiger, leicht Angst einflößender Haufen.
„Ich war schon immer ein Fan deiner Ironie“, raunt Ewan Milan leise zu, als er an ihm vorbei geht und als Erster der Raum verlässt.
 



Und so stellt sich die Autorin Kristina Licht die Protagonisten vor

  und 

ich kann sie mir auch sehr gut vorstellen!


Kiara


Ewan
Milan